Vor der Fahrt:

Unser Ballonteam tut alles, um Ihre Ballonfahrt so angenehm und perfekt wie möglich zu gestalten. Gutes Wetter jedoch ist absolute Voraussetzung für den Entscheid, ob wir Ballonfahren können oder nicht. Es kann vorkommen, dass wohl klares Wetter herrscht, jedoch zuviel Wind herrscht oder eine Gewitterfront im Anmarsch ist. Deshalb haben wir einen Online-Zugang zum Aviatikwetter beim Schweizer Wetterdienst, um möglichst genaue Wettervorhersagen zu erhalten. Rechtzeitig erhalten Sie von uns eine Information ob wir abheben können oder nicht und wissen auch, wie enttäuschend eine Absage sein kann.

Freunde und Familie

Bringen Sie sie mit zum Winken und Fotografieren, wenn Sie ins himmelblaue Luftmeer aufsteigen. Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie auch ausreichend Fahrzeuge zum hinterher fahren dabei haben. Manchmal müssen wir den Startplatz wechseln, und die Plätze in unseren Fahrzeugen sind in der Regel für die Passagiere reserviert, so dass es schwierig werden kann, zusätzliche Gäste mitzunehmen. Bitte sprechen Sie diese Fälle vorher mit dem Piloten ab.

Der Aufbau des Ballons

Der komplette Ballon wird in einem Anhänger transportiert. Der Korb, die Ballonhülle und der Brenner werden im ersten Schritt miteinander verbunden. Im Ballonkorb ist Platz für die Gasflaschen und das weitere Equipment für den Piloten: Funkgerät, Landkarten, GPS und Höhenmesser. Nachdem der Brenner am Korb befestigt wurde und eine kurze Brennerprobe die Funktionstüchtigkeit des Brennersystems bestätigt, wird der Ballonkorb auf die Seite gelegt und die Ballonhülle daran befestigt. Mehrere Stahlseile, die mit Karabinern am Brennerrahmen eingehängt werden, tragen später die Ballonhülle.
Nun ist es wichtig, dass die Ballonhülle genau in den Wind gelegt wird, damit ein problemloses “Kaltblasen” stattfinden kann. Dies geschieht mit einer Windmaschine, die etwa 10 Minuten nur kalte Luft in die Ballonhülle bläst.


Während des Aufblasens schließt der Pilot am oberen Ende des Ballons das Parachute, welches während der Ballonfahrt und vor allem bei der Landung dazu benutzt wird, etwas heiße Luft aus der Ballonhülle entweichen zu lassen.
Sobald der Ballon relativ prall gefüllt ist, stösst der Pilot mit Hilfe des Brenners heiße Luft in die Ballonhülle. Nach kurzer Zeit hebt sich die Ballonhülle und der Ballonkorb stellt sich automatisch auf.
Nun heißt es für die Passagiere: Einsteigen! Vorher prüft der Ballonpilot nochmals seine Ausrüstung sowie alle Seile des Ballons.
Nun kann es los gehen!

Die Ballonfahrt

Der Ballonpilot bläst solange heiße Luft in die Ballonhüllle, bis der Ballon langsam abhebt. Die Mindestfahrthöhe bei einer Ballonfahrt beträgt 150 Meter über unbewohntem Gebiet und 300 Meter über Orten und Städten.
Die Richtung bestimmt alleine der Wind! Doch wer denkt, dass man einen Ballon nicht steuern kann, dem sei gesagt: Die Fahrtrichtung des Ballones kann man durch die Änderung der Fahrthöhe beeinflussen, denn in unterschiedlichen Höhen herrschen häufig etwas unterschiedliche Windrichtungen.
Der Ballonpilot beobachtet während der gesamten Ballonfahrt die Wetterverhältnisse und ganz besonders den Wind, um bei negativen Wetteränderungen schnell einen geeigneten Landeplatz zu finden.
Eine Ballonfahrt dauert meist zwischen 60 und 90 Minuten. Während der Fahrt ist neben dem Gasvorrat auch das mögliche Landegelände zu beobachten. Legt sich am Abend vor Sonnenuntergang z. B der Wind, sollte der Pilot nicht mehr über ein größeres Waldstück fahren.

Die Landung

Wenn die Landung bevorsteht, lässt der Pilot den Ballon langsam fallen und sucht optimalerweise eine Wiese, die groß genug ist, um den Ballon sicher zu landen. Der Verfolger mit dem Ballonanhänger wird per Funkgerät über den Landeort informiert, falls er die Landung nicht selber gesehen hat.
Wenn der Ballon auf dem Boden steht, werden die Gäste gebeten auszusteigen. Anschließend wird der Ballon über das Parachute am oberen Ende des Ballons entleert und die Hülle legt sich auf den Boden. Nun kann die Ballonausrüstung zusammengepackt werden.
Zunächst wird die Ballonhülle von oben her in den Hüllensack gestopft, dann wird der Ballonkorb abgebaut, so dass der komplette Ballon wieder in den Anhänger hineinpasst.